Lyrikpreis Meran 2018

 

 

Kerstin Preiwuß

 

Gedichte, die in einem fein verwobenen Zyklus präzise umgehen mit unserem Ende und seinen Präliminarien, die kulturelle Bilder umkehren und leisem Sprechen verpflichtet, mit dem Klang auch Gedanken in Bewegung zu setzen verstehen. Subtil und originell spüren sie der Frage nach, wie man im Unterschlupf des eigenen Körpers, in einer Mühle zuhause sein mag und den Blick auf die eigene Vergänglichkeit erträgt.

Der Lyrikpreis Meran 2018 wird verliehen an Kerstin Preiwuß für den Gedichtzyklus Tödin.

 

(*1980 geboren, lebt in Leipzig)

 

  

Sie studierte in Leipzig und Aix-en-Provence, promovierte über deutsch-polnische Ortsnamen und ist Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig sowie Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Für ihre Arbeit wurde sie mit dem Hermann-Lenz-Stipendium 2008, dem Mondseer Lyrikpreis 2012 und dem Eichendorff-Literaturpreis 2018 ausgezeichnet.

 

Zuletzt:

Restwärme. Roman, Berlin Verlag, Berlin 2014.

Gespür für Licht. Gedichte, Berlin Verlag, Berlin 2016.

Nach Onkalo. Roman, Berlin Verlag, Berlin 2017.