Alfred-Gruber-Preis

vergeben von der Stiftung Südtiroler Sparakasse

Martin Piekar

Martin Piekars lyrischer Zyklus ist eine Wutrede voll Pathos, die den Syndromen der Gegenwart Rede gibt, in dem sie sich selbst als Syndrom inszeniert. Tobend und fluchend und dabei „heillos zuversichtlich“  geht es gegen den Verlust demokratischer Sitten und gegen die Weltordnung des Geldes. Dieser Text ist eine Selbstermächtigung, der Versuch einer Potenzierung der Potenz in Zeiten der Ohnmacht.

 

(*1990 geboren, lebt in Frankfurt am Main)

 

  

Student der Philosophie und der Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. 2012 Lyrikpreisträger beim 20. Open Mike. 2014 wurde er World Lyrikwrestling Champion. 2016 Förderpreisträger des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen und hr2-Literaturpreisträger. Zudem 2016 der Atta-Troll-Superpreis für radikale Ideologiekritik. 2018 erhielt Martin Piekar den Jurypreis beim Irseer Pegasus.

 

Zuletzt:

Bastard Echo, Verlagshaus Berlin 2014

AmokperVers, Verlagshaus Berlin 2018